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Landesmeisterschaft Baden-Württemberg 2018

Landesmeisterschaft Baden-Württemberg 2018

Auf der Landesmeisterschaft Baden-Württemberg hatten wir erstmals zwei Paare in der höchsten Klasse am Start.

Franzi/Tobias schnupperten bei ihrem ersten Auftritt seit zwei Jahren erstmals Turnierluft in der A-Klasse und machten mit dem vierten Rang prompt die Qualifikation zu den großen Qualifikationsturnieren klar! Ihre Trainingskollegen Anja/Christian gewannen in UIm in der Königsklasse, unsere Schüler Tina/Nico mussten leider mit einem Taktfehler in der Vorrunde die Segel streichen und belegten den zehnten Rang.

Rock’n’Roller räumen auf der Bayerischen ab

Rock’n’Roller räumen auf der Bayerischen ab

17.03.2018 Eggenfelden/Rosenheim – Zur Bayerischen Meisterschaft in Eggenfelden schickte der Rock’n’Roll Club Rosenheim vier Tanzpaare und seine Showformation an den Start. „Team Rosenheim“ räumte auf der „Bayerischen“ mit zwei Titeln und einer Bronzemedaille ab, sicherte sich unter anderem den prestigeträchtigen Sieg in der A-Klasse. Für eine faustdicke Überraschung sorgten die Rosenheimer mit‚Footlose’, die in der Klasse der Showformation den Titel holten. Achtbar schlugen sich die Paare in C- und B-Klasse, weiteres Edelmetall und eine Finalteilnahme machten ein starkes Mannschaftsergebnis perfekt.

Anja Gentner und Christian Gartmeier traten im Vergleich zur Vorwoche deutlich verbessert auf. Mit dem zweiten Rang nach der Fußtechnik blieben sie zunächst noch unter dem Radar. Anschließend brachten sie eine gute Akrobatikleistung auf die Fläche, distanzierten die Konkurrenz und setzten sich an die Spitze des Klassements. Für die Beiden steht ein heißes Frühjahr bevor: auf den Ranglistenturnieren gilt es nun, sich für die kommende Europameisterschaft in Russland aufzudrängen.

Den Damen der Showformation ‚Footlose’ gelang in Eggenfelden ein absoluter Überraschungserfolg. Runderneuert in puncto Choreografie, Musik und Besetzung setzte sich die Mannschaft in einem knappen Rennen mit vier gleichauf liegenden Formationen durch und durfte am Ende über Gold jubeln. Erstmals standen die Rosenheimer ganz oben auf dem Podium.

Lea Vodermaier und Paul Weiland brachten bei ihrem Debüt eine ordentliche Leistung auf das Parkett. Das neu arrangierte Tanzpaar zeigte bereits beim ersten gemeinsamen Auftritt seine ganze Erfahrung, musste auf dem Treppchen dennoch zwei Paaren aus Plochingen und Gerzen den Vortritt lassen. Bronze als Grundstein zur Saison lässt gespannt auf die weiteren Leistungen blicken.

Die Rosenheimer Paare in der C-Klasse blieben in Eggenfelden vom Fehlerteufel nicht verschont. Ausgerechnet bei der doppelten Liegepirouette – eigentlich eine Rosenheimer Spezialdisziplin – patzten sowohl Eva und Jan Wimmer in der Vorrunde (Platz 10) als auch Claudia Misof mit Jan Osterrieder, die sich im Finale mit Rang 6 begnügen mussten.

Rosenheimer rocken im Saarland

Rosenheimer rocken im Saarland

Saarlouis 10.03.2018 – In Saarlouis machte der Rock’n’Roll-Zirkus den ersten Halt in der Saison 2018. Zum Turnier im Saarland brachte der RRC Rosenheim 1977 e.V. vier Paare in drei Kategorien an den Start. Neben zwei mit Spannung erwarteten Debüts galt es vor allem, mit neuem Schwung in die Saison zu starten und Selbstvertrauen für die bevorstehende Bayerische Meisterschaft zu tanken.

Zum ersten Mal in den 2010er Jahren entsandte der RRC Rosenheim wieder ein Paar in der Schülerklasse. Dabei konnten die Fußstapfen größer nicht sein: in den Nullerjahren setzte die Nachwuchsabteilung des RRCR bundesweit Maßstäbe. Aktuell macht eine junge Trainerriege es sich zur Aufgabe, im Jahr 2018 wieder an diesen Trend anzuknüpfen. Ein erster Schritt gelang in Saarlouis bereits: hier gaben Tina Gentner und Nicolas Kühnhackl ihr Debüt auf der Tanzfläche. Wegen der jahreszeitbedingten geringen Teilnehmerzahl durften sie direkt im Finale antreten. Mit einem frechen Auftritt hinterließen sie dort einen guten Eindruck und mussten sogleich auch einen ersten Dämpfer in ihrer jungen Tanzkarriere hinnehmen: wegen zu kurz gemessener Tanzzeit gab das Wettkampfgericht im Nachhinein einen starken Abzug. Neben ihrer ersten Urkunde für den fünften Platz nahmen die beiden Debütanten auch einen kräftigen Motivationsschub für das Training mit nach Hause.

In der C-Klasse nahmen zwei Rosenheimer Paare den ersten Start in diesem Jahr in Angriff.

Nach wenigen Monaten der Vorbereitung konnten sich Claudia Misof und Jan Osterrieder bereits auf Anhieb die Finalteilnahme in der C-Klasse sichern. Mit einer noch etwas hektischen Vorrunde gestartet, machten sie ihre Sache im Finale aus tänzerischer Sicht besser. Leider machte ihnen ein Akrobatikfehler einen Strich durch die Rechnung, mit Platz 7 in der Endabrechnung landeten sie in der Endrunde am Ende des Tableaus.

Eva und Jan Wimmer konnten mit guten tänzerischen Eindruck, aber auch einigen Ausführungsschwächen in der Akrobatik nicht ganz an ihr Debüt im Herbst anknüpfen. Nach der Vorrunde auf dem achten Platz liegend schrammten sie denkbar knapp am Finale der besten Sieben vorbei.

In der A-Klasse sicherten sich Anja Gentner und Christian Gartmeier mit fehlerfreien Leistungen in Fußtechnik- und Akrobatikrunde souverän den Sieg. Dass sie bei dieser Generalprobe für die Bayerische Meisterschaft in der darauffolgenden Woche einen persönlichen Punkterekord aufstellten, geriet dabei zur Randnotiz. Eine konzentrierte Herangehensweise an ein neues Akrobatikelement erfüllten sie nach der langen Anreise mit Bravour, wenn auch tänzerischer Ausdruck und technische Exaktheit in beiden Progra  mmen noch zu wünschen übrig ließen.

Nachruf auf Tadek Wajs

Nachruf auf Tadek Wajs

Am 21.02.2018 verstarb unser langjähriges Ehrenmitglied Tadek Wajs. Für uns Jüngere war Tadek immer ein Begriff und jeder wusste „das war derjenige, von dem man alles über Akrobatik lernen konnte“.  Hiermit möchte sich der RRC Rosenheim für die langjährige Unterstützung durch Tadek bedanken. Wir werden ihn immer in ehrender Erinnerung behalten. Unser ehemaliger Vorstand Hermann Pelka und seine Frau Hannelore Zöllner trainierten schon früh bei ihm und  waren auch nach ihrer aktiven Zeit weiterhin mit ihm befreundet. Daher verfasste Hermann den folgenden Nachruf:

Nachruf auf † Tadek Wajs

Liebe Mitglieder,

wir trauern um ein langjähriges Ehrenmitglied des RRCR. Am Mittwoch, den 21. Februar 2018, verstarb Tadek plötzlich und völlig unerwartet in seiner Wohnung in Großkarolinenfeld, kurz vor seinem 72. Geburtstag.

Wer war Tadek?
Tadek wurde am 31.03.1946 geboren. Seinen Geburtstag feierte er mit einem Augenzwinkern aber lieber am 01. April, sozusagen als „seinen jährlichen Aprilscherz“. Er wuchs in Warschau auf und war in seiner Jugendzeit ein sehr erfolgreicher
Sportakrobat. An der Universität Warschau studierte er Sport und absolvierte zusätzlich eine Ausbildung als Sportakrobatiktrainer. In den Siebziger Jahren war er im Schuldienst als Diplom-Sportlehrer tätig und Cheftrainer bei den Sportakrobaten in Jaszwo. Tadek hat mit seiner geschiedenen Frau Irena eine Tochter, Emi. 2006 heiratete er dann seine
„Maus“ Gitta aus Großkarolinenfeld.

Wie kam Tadek zum RRCR?
Anfang der Achziger Jahre zog er nach Deutschland und arbeitete im Sportakrobatikverein von Geislingen bei Stuttgart. In dieser Zeit lernte er den Rock‘n‘Roll Sport kennen. Er setzte sich zum Ziel, die damals allgemein noch etwas „wilde“ Akrobatiktechnik zu kultivieren. Er trainierte in dieser Zeit mehrere Paare der Nationalmannschaft. Auch Hannelore und Hermann sowie Anita und Axel gehörten zu einer größeren bayrischen Trainingsgruppe, die sich in Eggenfelden, Triftern oder Rosenheim regelmäßig zu Trainingswochenenden trafen. Durch das Engagement von Hannelore gelang es, Tadek im Jahr 1988 ganz nach Rosenheim zum RRCR zu „locken“. Wir fanden eine schöne Wohnung und mit Hilfe von Vorstand, Helmut Müller, eine Arbeitsstelle in Rosenheim. Mit, für damalige Verhältnisse revolutionären Methoden, setzte er im Verein neue Maßstäbe im Akrobatiktraining. Er trainierte weiterhin Paare des Nationalteams und legte schließlich die akrobatische
Basis für die damaligen Weltmeister, Konrad und Monika Klein, aus Triftern. Sie zeigten in einem World-Cup als erstes deutsches Paar Tadeks Meisterwerk, den Doppelsalto rückwärts. Seine Trainingsarbeit führte im RRCR zu einer enormen Leistungssteigerung. Besonders profitierten Hannelore und Hermann davon. Sie wurden mit „Ihrem“ Trainer Mitglieder der Nationalmannschaft, nahmen an World-Cups teil und gewannen 1990 die Bayerische A-Meisterschaft, in einer Zeit als es in Deutschland noch mehr als 100 A-Paare gab, allein in Bayern waren es bis zu 30 A-Paare. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Trainerphilosphie war die Nachwuchsarbeit als Grundlage für jeden erfolgreichen Sportverein. 1988 entwarf er gemeinsam mit Hermann ein neues Jugendförderprogramm. Dies war in seiner Konzeption durch strenge Trainingsregeln geprägt, die er aus dem „Ostblock“, wo heute noch sozusagen ein „anderer Trainingswind“ weht, mit nach Rosenheim brachte.Ein Kernteam mit Hermann, Hannelore, Alex und Tadek als Cheftrainer, setzte das Konzept konsequent in die Tat um. Nach einer etwa zweijährigen Aufbauphase war der Aufstieg in den Jugendklassen ab 1991 unaufhaltsam. Eine hohe
Leistungsdichte mit vielen Paaren in der Schüler- und Juniorenklasse machten den RRCR mit zahlreichen Titeln zu einem der erfolgreichsten Clubs im Jugendbereich des DRBV. In den Jahren 2004/2005 zog sich Tadek als Trainer aus dem Verein zurück. Mit dem Herzen war er aber bis zuletzt immer dabei. In den Neuziger Jahren schuf sich Tadek mit einer Ausbildung zum Masseur ein neues, berufliches Standbein als Voraussetzung für ein sorgenfreies Leben in Deutschland. Mit seinen „goldenen Händen“ und großem Know-How hat er in der Folge immer wieder Verletzungen und Blessuren unserer Sportlerinnen und Sportler behandelt und für eine schnellere Heilung gesorgt.

Was war Tadek für ein Mensch?
Tadek war ein großer Trainer, mit Leib und Seele, in der Sache hart, aber weich als Mensch. Er war immer daran interessiert, durch konstruktive Kritik den Rock ‘n‘ Roll Sport voranzubringen. Dafür diskutierte und argumentierte er leidenschaftlich und wenn es sein musste, auch nächtelang. Er hatte die Gabe, mit klugen Sprüchen und Weisheiten ein Thema oder ein Problem auf den Punkt zu bringen. Sport war eben seine Leidenschaft. Zudem hatte er noch eine künstlerische, kreative Seite. Etwas mit eigenen Händen basteln oder ein Bild selbst malen, war ihm mehr wert, als es sich zu kaufen. Mit seinem Pylon im Garten setzte er sich quasi selbst ein Denkmal, dort wo er und Gitta in den letzten Jahren gerne Freunde zum Grillen oder auch mal auf ein Bier einlud. Vor allem aber war er ein absolut zuverlässiger Mensch und ein stets treuer
Freund.

Vielen Dank für Alles, wir werden Dich sehr vermissen. Ruhe in Frieden.
Hermann & Hannelore

 

Gentner/Gartmeier bei World Masters in Moskau am Start

Gentner/Gartmeier bei World Masters in Moskau am Start

Moskau/Rosenheim 25.11.2017 – Die Rosenheimer Anja Gentner/Christian Gartmeier haben beim World Masters im winterlichen Moskau den 18. Platz belegt. Bei ihrem zweiten Auftritt auf internationalem Parkett in der Main Class verpassten die Rosenheimer den Sprung ins Halbfinale der besten zwölf Paare noch deutlich.

Vor opulentem Bühnenbild fand die WM-Generalprobe v in der Moskauer „Megasport-Arena“ statt. Die umfunktionierte Eissporthalle bot einen Rahmen, der dem Anlass mehr als würdig war und geriet zum absoluten Fest für Zuschauer des Rock’n’Roll-Tanzsports.

Trotz etwas verhaltener Vorrunde zogen Gentner/Gartmeier direkt in das Viertelfinale ein, wo sie neben den Rekordweltmeistern Sbitneva/Yudin (Russland) auf der Fläche eine couragierte Leistung zeigten. Wegen eines seltenen Fehlers bei der Rotationsakrobatik zum Abschluss einer starken Performance war dort bereits Endstation, mussten sie dennoch den Rest einer beeindruckenden Veranstaltung von der Tribüne aus verfolgen. Mit Platz 18 hielten sie ihr Standing vom ersten internationalen Auftritt im Sommer diesmal auch in einer bärenstarken Konkurrenz aufrecht.

Das deutsche Team trat verletzungsbedingt geschwächt in der russischen Hauptstadt an. Die fünf übrigen Paare sprangen souverän in die Bresche: zwei Halbfinalteilnehmer und Platz 5 im Finale der besten sieben Paare vor dem wichtigsten Wettkampf der internationalen Turniersaison – der Weltmeisterschaft in Lyon – können sich im internationalen Vergleich sehen lassen.

Für die WM wurden die Rosenheimer in diesem Jahr noch nicht berücksicht. Ein Ziel, das die Rosenheimer im nächsten Jahr definitiv aufs Korn nehmen wollen. Bereits zur Europameisterschaft im kommenden Jahr möchten sie für ein Wiedersehen mit der russischen Hauptstadt anreisen.

Gentner/Gartmeier mit ordentlicher Generalprobe

Gentner/Gartmeier mit ordentlicher Generalprobe

Ostfildern 18.11.2017 – Beim Auftakt in die Herbstsaison haben die Rosenheimer Rock’n’Roller eine Medaille geholt. Beim Südcup in Ostfildern gelang Gentner/Gartmeier Silber in der höchsten Turnierklasse. Der Rock’n’Roll Club Rosenheim schickte Anfang November in der A- Klasse die Deutschen Vizemeister Anja Gentner und Christian Gartmeier an den Start. Die Rosenheimer nahmen den Auftakt zur Südcup- Serie als reinen Vorbereitungswettkampf wahr. Zwei Wochen vor ihrem nächsten Einsatz für die DRBV- Nationalmannschaft in Moskau kam der „Filder- Cup“ gerade richtig: verstärkte Akrobatik und runderneuertes Outfit sollten vor Publikum getestet werden, um für den Start in Russland gewappnet zu sein. Das in der Herbstsai son traditionell geringere Paaraufkommen bot dem Publikum dennoch einen Wettkampf auf beachtlichem Niveau. So waren neben den Rosenheimern weitere Paare der Nationalmannschaft angereist, um ihre Form für den „internationalen Herbst“ zu testen. Nach einem ausdrucksstarken Vortrag in der Fußtechnik lagen Gentner/Gartmeier mit der Konkurrenz etwa gleichauf. Die Entscheidung im Akrobatikprogramm begann für die Beiden zunächst mit einem Aussetzer in der Choreografie, der sie ausgerechnet vor der neuen Akrobatikfigur aus der Bahn zu werfen drohte. Diese meisterten sie dennoch nervenstark, auch
wenn im restlichen Programm der tänzerische Eindruck etwas litt. Belohnt wurde ihr Auftritt, wenn auch etwas glücklich mit der Silbermedaille. Viel wichtiger an diesem Abend waren jedoch die Erkenntnisse, die die Rosenheimer mit nach Hause nahmen – sie brauchen sich auch in der russischen Hauptstadt nicht zu verstecken.

 

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